Oder einfach eine Seele, die Zeit braucht
Du hast Dich entschieden, einem Hund ein Zuhause zu schenken. Da war dieses Gefühl.
Und jetzt ist dein Hund da. In deinem Zuhause. In Deinem Alltag.
Und vielleicht ist neben der Freude auch etwas anderes?
Unsicherheit?
Fragen?
Überforderung?
Weil Dein Hund anders ist, als du es erwartest hast.
Er zieht sich zurück. Er beobachtet viel. Vielleicht erschrickt er schnell. Vielleicht möchte er draußen nichts fressen, oder...oder...
Und vielleicht hast Du Dich gefragt: Mache ich etwas falsch?
Die Antwort ist ganz klar: NEIN.
Dein Hund ist kein Problemhund, und auch kein schwieriger Hund. Dein Hund ist besonders anders.
Dein Hund hat gelernt: Die Welt ist anders, nicht sicher, hier ist Überleben angesagt. Und oft wissen wir gar nichts über die erste Zeit des Hundes.
Während viele Hund früh lernen: Der Mensch ist sicher. Lernen andere: Ich muss selbst auf mich aufpassen. Ihre Prägung passiert oft zuerst über die Umwelt - Geräusch - Bewegung - Unsicherheit .
Der Mensch kommt erst später ins Leben. Und Vertrauen ist dann nichts, was einfach da ist.
Es darf wachsen.
Und genau hier braucht Dein Hund etwas ganz Wichtiges:
ZEIT
Zeit zum Ankommen
Zeit zum Beobachten
Zeit, um sich sicher zu fühlen
Doch oft passiert leider etwas anderes - weil wir es nicht besser wissen -
Der Hund ist angekommen
- das Haus ist voll mit Besuch für den Hund
- er soll spazieren gehen (kennt kein Halsband, keine Leine)
- er soll sich anfassen lassen
- er soll andere Hunde / Menschen / Orte kennenlernen
- Training starten ...
Doch für Deinen Hund ist am Anfang oft "für dich normales" einfach zu viel.
Zu laut - Zu schnell - Zu nah
Sein Nervensystem läuft auf Hochtouren.
Und dann passiert etwas, dass viele nicht verstehen:
Mein Hund nimmt draußen keine Kekse. Mein Hund kann sich draußen nicht lösen.
Nicht, weil er nicht mag,
sondern weil er nicht kann.
Ein Hund im Stress frisst nicht. EIn Hund im Stress kann sich nicht lösen. Sein Körper sagt: Ich muss aufpassen - ich bin hier nicht sicher. .
Darum ist der wichtigste Schritt nicht Training
Der wichtigste Schritt ist Sicherheit.
Dein Hund muss nicht funktionieren. Er muss nicht alles sofort lernen.
Er darf sich erst sicher fühlen dürfen.
Das bedeutet:
langsamer gehen
weniger erwarten
mehr beobachten
feinfühlig begleiten
Körpersprache lesen lernen
Bedürfnisse erkennen
Und aber vor allem eins:
Ihn ernst nehmen, so wie Dein Hund ist.
Da muss er durch - NIEMALS
Sehen - verstehen - begleiten
Ich begleite euch - achtsam - feinfühlig - Dein Hund braucht keinen DRUCK. Er braucht einen Menschen, der ihn versteht, der ihn sieht.
Und dann entsteht:
AUs Unsicherheit - Vertrauen
aus Abstand - Nähe
Und aus einem vorsichtigem Blick wird ein sicherer Schritt.
Und genau das ist der Anfang von echter Verbindung.
Magda
Magda Jasinska-Vetter
Worte, die berühren - Erfahrungen, die bleiben. Echte Stimmen von Menschen, die mit Herz, Hund und Vertrauen unterwegs sind: